Seminar "Sprachen in der Wirtschaft"
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Fremdsprachen sind wichtig in der heutigen globalen Welt. Ein gutes Beispiel liefert die EU mit 27 Mitgliedstaaten und 23 offiziellen Sprachen. Wie kommt man zur Verständigung, wenn so viele Fremdsprachen auf einem relativ kleinen Territorium verbreitet sind? Bewegt von diesen Gedanken, haben die Lektoren der Robert Bosch Stiftung - Eva Teshajev, Universität Mischkolc, Ungarn und Johannes Spranger, Wirtschaftsakademie D.A.Zenov Svishtov, Bulgarien - ein internationales Projekt zum Thema "Sprachen in der Wirtschaft". Teilnehmer am Seminar im schönen Oreshak (ein Dorf im zentralen Balkan-Gebirge) waren 4 StudentInnen aus Ungarn und 8 aus Bulgarien.
     
Wie kommt es überhaupt zur Verständigung, wenn Bulgarisch so gut wie unbekannt in Ungarn und das Ungarische ein Geheimnis mit 100 Siegeln für die meisten Bulgaren ist? Und es geht nicht einfach darum, eine Fahrkarte zu kaufen oder einen Kaffee zu bestellen, sondern Handlungsketten aus dem Bereich der Wirtschaft zu behandeln. - Das war die Frage, die sich die Veranstalter stellen mussten. Es ist klar, im Alltag wären ein paar Wörter in der Zielsprache, einige Grussformeln wie "Szervusz" oder "Dobar den" ein Vorteil für die Sprecher, die den Kommunikationpartner gewissermaßen schmeicheln würden. In fachbezogenen Situationen wäre es ratsam, von einer oder zwei meist gesprochnen (Fremd-)Sprachen Gebrauch zu machen. Für das ungarisch-bulgarische Verständigungsprojekt haben die Organisatoren Englisch und Deutsch gewählt - die erste Sprache wird von 3/4 der EU-Bürger gesprochen, gelern oder einfach verstanden und das Deutsche ist die meist verbreitete Muttersprache in der EU.
     
Bildergalerie:
Die Bilder zeigen einen Einblick in die Aktivitäten des Seminars: Informationen über ein Zielland in der jeweiligen Zielsprache verstehen - die Infos in eine andere Fremdsprache transferieren - Feedback vermitteln - Einsicht in eine fremde Kultur nehmen ... bitte auf die Thumbnails klicken  
Einreise nach Oreshak
Svishtov im Bus Oreshak Balkon
Der Länderabend
Ungarn BRD UK Georgi Die TeilnehmerInnen stellten ihre Länder vor: Ungarn, Deutschland, Großbritannien und Bulgarien vor
Im Workshop
Workshop Workshop Gergana
Diplomvergabe
Herr Spranger heizt die Stimmung an Johannes Janos Nuray
 
Rahmenprogramm
Gruppenbild Standbild Troyan TroyanKloster Oreshak ist eine Stätte, wo traditionelles Handwerk gepflegt wird. In der Nähe befindent sich das Troyan Kloster.
Bei der Abreise
Abreise Abreise Lovech Pleven Die Abreise erfolgte mit Bus über Lovech - hier wurde das Mittelalterliche bulgarische Königreich aufgerufen - und hier befindet sich das berühmte Deutsches Gymnasium - und über Pleven
     
Statt Ende:
Das Seminar hat alle gesetzten Ziele weitaus übertroffen - durch Dolmetschen aus dem Deutschen ins Englische und aus dem Englischen ins Deutsche konnten Studenten erfolgreich über wichtige fachliche Themen kommunizieren. Für viele TeilnehmerInnen war das die erste Erfahrung im Umgang mit Ausländern aus der EU. In einem geregelten Rahmen konnte eine ungezwungene Verständigung zustande kommen, was die Veranstalter sehr zuversichtlig auf weitere Kontakte und einen regen Austausch macht.